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Bildung


Die sozialpädagogischen Einrichtungen des Vereins werden als Bildungsinstitutionen angesehen. Bereits in den frühen Jahren sollten die Intelligenzpotenziale der Kinder ganzheitlich gefördert werden. Ganzheitliche Förderung bedeutet, dass die sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Bereiche angesprochen werden müssen. Dieser ganzheitliche Bildungsansatz wird in den sozialpädagogischen Einrichtungen der FT 1844 Freiburg durch vielerlei Maßnahmen verwirklicht. Insbesondere durch Gespräche, das Ernst nehmen von Fragen der Kinder, Bilderbücher, Nutzung geeigneter Medien, Ausflüge und Exkursionen, Experimente, verschiedenster Wahrnehmungserfahrungen, sowie das erfahrbar machen der Natur bei erlebnisreichen Waldtagen.

Projekte unterscheiden sich grundlegend vom „normalen“ Kindergartenalltag. Zwischen der traditionellen „Beschäftigung“ und der Projektarbeit im Kindergarten liegt ein Weg des Nachdenkens und Entdeckens. Dabei orientieren sich individuelle Projekte an den Bedürfnissen der Kinder in der Gruppe. Ein Übungsfeld, in dem die Kinder lernen, vorausschauend zu planen, zu handeln und Verantwortung für sich und andere Kinder zu übernehmen. Dies erfolgt insbesondere durch die Mitbestimmung der Kinder – die Kinder werden aktiv!

Ein wichtiges Bildungsziel ist des Weiteren die Sprachentwicklung. Das Interesse an Sprache wird durch Märchen, Reime, Lieder und Musizieren geweckt. Durch den ersten, frühen Kontakt mit einer Fremdsprache profitieren die Kinder in hohem Maße. Die bilinguale Bildung stärkt das Selbstbewusstsein, vermittelt die Sprache und das Gefühl für eine andere Lebensart. Mit Freude lernen die Kinder an einem vertrauten Ort durch Spielen, Basteln, Backen, Singen und vielem mehr die Fremdsprache.

Durch die neueste Initiative in Kooperation mit einem privaten Bildungsinstitut und Frau Prof. Haberda aus Wien und ihrem Klipp & Klar Lernkonzept „Bewegung – das Tor zum Lernen“, wird versucht den Einstieg in die Schule individuell durch gezielte Beobachtung und mit viel lernrelevanter Bewegung zu ebnen. Das Lernkonzept geht von der wissenschaftlich gesicherten Erkenntnis aus, dass motorische und kognitive Lernebenen in enger Beziehung stehen. Lernen wird als Prozess verstanden, der auch stark von den emotionalen und sozialen Faktoren, dem Lernklima, abhängig ist. Lernen in der Schule braucht Voraussetzungen, die spielerisch und kindgemäß im Kindergarten
gefördert werden können. Rechtzeitiges Erkennen von Stärken und Schwächen in den Teilleistungen, die später zu Lernproblemen oder Blockaden führen können und entsprechende vernetzte Aktivierungsprogramme in den Grund- und Teilbereichen, wie Wahrnehmung, visuelles und taktiles System, Gleichgewicht, Körper- und Raumbewusstsein, berücksichtigen allesamt den wichtigen Transfer von der dreidimensionalen Handlungsebene in die zweidimensionale Lese- und Schreibebene mit großem Erfolg. Auf diese Weise wird Schule optimal vorbereitet, aber nicht vorweggenommen.
 
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