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Jiu Jitsu


Jiu Jitsu ist eine waffenlos ausgeführte japanische Kampfkunst, die bei Verlust der Hauptwaffen von den Samurai angewandt wurde, um weiterzukämpfen, bzw. um sich verteidigen zu können. Jiu Jitsu zählt zu den alten japanischen Kampfkünsten und gilt unter ihnen als eine der ältesten und „ehrwürdigsten”. Ziel ist es, einen Angreifer - ganz gleich, ob dieser unbewaffnet oder bewaffnet ist - möglichst schnell und wirksam unschädlich zu machen. Das Grundprinzip des Jiu Jitsu lautet „Nachgeben, um zu siegen“. Bei der FT 1844 Freiburg wird die Kampfkunst nach dem "Sanuces Ryu"-System gelehrt.

Sanuces Ryu ist eine Form des modernen Jiu Jitsu. Das klassische Jiu Jitsu wird von Professor Moses Powell, dem Vater des Sanuces Ryu, als die Mutter aller Arten von Selbstverteidigungskunst bezeichnet. Weil in ihr alle Elemente dieser Kampfkunst enthalten sind, seien sie geradeheraus und kraftvoll, schnell, abgerundet, langsam und geschmeidig oder fließend. Sanuces Ryu bedeutet die Kunst des Überlebenstrainings und gehört zu den modernen Formen des Jiu Jitsu. Professor Moses Powell hat das klassische Jiu Jitsu in einer Umgebung weiterentwickelt, die sich an die moderne urbane Lebenssituation anpasst. So ist es notwendig, sich auf eine sehr harte Bodenbeschaffenheit wie Zement oder Asphalt einzustellen. Daher sind die Fall-, Sprung- und Abrolltechniken im Sanuces Ryu besonders verfeinert. Ein weiterer Schwerpunkt des Systems ist das Arbeiten mit und das Lernen über Körperdruckpunkte. Das effektive Verwenden des Wissens um diese 265 am Körper verteilten empfindlichen Punkte, ermöglicht es dem Verteidiger sich mit einem Minimum an Anstrengung gegen möglicherweise große und starke Gegner zu wehren.
Besonders wirksam ist diese Methode natürlich für Frauen, Kinder und kleingewachsene oder ältere Menschen. Sanuces Ryu ist ein System innerhalb des modernen Jiu Jitsu, das besonderes Gewicht auf die Tatsache legt, daß Kampfsportinteressierte aller Altersklassen zwischen 5 und 70 Jahren es ausüben können. Besonders eindrucksvoll und auffallend an diesem System ist der elegante und geschmeidige Stil, der bei richtiger Ausführung geradezu tänzerisch wirkt. So ist das Betrachten der Ausübung von Sanuces Ryu sehr attraktiv und die Techniken passen im Rhythmus ausgezeichnet zu moderner kreativer Musik wie dem Jazz.

Der Trainingsbetrieb wird von Muneer B. Fennell
- Träger des 7. DAN -
organisiert und größtenteils selbst durchgeführt. Er steht Interessenten gerne unter 07 61/50 28 64 zur Verfügung.
Trainingszeiten Trainingsorte Trainingsgruppen
Montag, 19.30-21.30 Uhr Tischtennishalle alle Leistungsklassen ab 16 J.
Mittwoch, 18.30-20.00 Uhr Judohalle Anfängergruppe Erwachsene
Mittwoch, 19.00-21.30 Uhr Tischtennishalle Fortgeschrittene Erwachsene
Freitag, 19.00-21.00 Uhr Judohalle A + F ab 16 J.
Samstag, 12.00-13.30 Uhr Judohalle Fortgeschrittene 11-15 J.
Samstag, 14.00-16.30 Uhr Judohalle Fortgeschrittene ab 16 J.
Kampfsportkünstler Muneer übt seit über 31 Jahren ununterbrochen Sanuces Ryu aus. Sein Lehrer ist Professor Moses Powell, der Begründer der Sanuces Ryu im modernen Jiu Jitsu. Seit 1978 unterrichtete er selbständig, mitunter an der "New Paultz State University" und am "Brooklyn College" in New York und seit 1982 auch in Europa. Besonders seine Kurse und Workshops über "Die Kunst des Fallens" sind bekannt und das grundlegende Element aus dem Sanuces Ryu System. Muneer hält derzeit den 7. DAN (Meistergrad) und ist autorisiert, Jiu Jitsu-Lehrer in diesem System auszubilden.
 
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