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  • Wie alles begann

    Bedarfsermittlung als Grundlage

2012 sollten alle Bereichsverantwortlichen sowie die Abteilungsleitungen Aussagen darüber treffen, wie sich die jeweiligen Sportarten zukünftig entwickeln werden und welche Auswirkungen dies auf die Weiterentwicklung der vorhandenen Sportstätten haben wird. Zudem galt es zu benennen, welche dringend und akut sind. Im Anschluss an die Bedarfsermittlung erfolgte eine Bedarfsplanung hinsichtlich der räumlichen Ressourcen. Zunächst sollte die Burdahalle vergrößert werden, wodurch neuer Raum für das vereinseigene Gesundheits- und Fitnessstudio sowie dringend benötigte Outdoorumkleide- sowie Outdoorgeräteräume entstanden wären. Aufgrund fehlender Alternativen für die Nutzer:innen der Burdahalle während der Bauzeit, entschied sich die Vereinsführung für den Neubau der Dreifeldhalle mit zusätzlichen Gymnastikräumen.

Die teilweise 50, 60 Jahre alten Hallen sind sanierungs- und modernisierungsbedürftig
Während sich die Dreifeldhalle noch im Bau befand, beschäftigte sich der Verein weiter mit den bestehenden und zukünftigen Bedarfen sowie den akuten Herausforderungen, welche die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten rund um die Burdahalle mit sich bringen. Die Herausforderungen dabei sind vielfältig. Der gesamte Gebäudekomplex ist mittlerweile zwischen 50 und 60 Jahre alt. Themen wie Energieeffizienz, Brandschutz, Barrierefreiheit und Digitalisierung befinden sich größtenteils noch im ursprünglichen Zustand. In die Burdahalle regnet es von Zeit zu Zeit hinein, die Heizung läuft im Winter nicht zuverlässig und Mitglieder müssen sich ab und an auch mit kaltem Wasser begnügen. Das Foyer verliert an Fläche, da die Geschäftsstelle wächst. Zudem steigt der Bedarf an zusätzlichen, modernen Flächen. Das vereinseigene Gesundheits- und Fitnessstudio benötigt zusätzlich Raum um weitere wertvolle Angebote im Gesundheitsbereich realisieren zu können. Die Burdahalle benötigt größere Geräteräume, da die Vorhandenen schon jetzt nicht ausreichen und die Halle zukünftig multifunktionaler genutzt werden soll. Auch hat der Verein heute noch genauso viele Umkleidekabinen, wie zu der Zeit, als er nur halb so viele Mitglieder hatte. Die Schaffung zusätzlicher Umkleideräume für unterschiedliche Nutzergruppen (Indoor- und Outdoor) ist ebenfalls ein wichtiges Ziel.

Ganzheitliche Betrachtung des FT-Sportparks hinsichtlich optimaler Raumnutzung
Im Rahmen der Bedarfsanalyse wurden viele verschiedene „Baustellen“ lokalisiert. Wo ist der richtige Standort für die Outdoorumkleideräume? Wo sollen Outdoorgeräteräume entstehen? Kann ein Kunstrasen gebaut werden, wenn der Standort des Gesundheits- und Fitnessstudios noch nicht abschließend geklärt ist? „Wir sind schnell zu der Auffassung gekommen, dass wir,  bevor wir nach all den Jahren des Bauens wieder ein neues Projekt starten, zunächst den gesamten Sportpark betrachten müssen“, sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Müller. Durch eine ganzheitliche Betrachtung des FT-Sportparks können hinsichtlich der Herausforderungen, Bedarfe und Zukunftsgedanken entstehende Synergien genutzt werden. Zudem ergeben sich dadurch Flächenpotentiale, die bei einer isolierten Betrachtung eines Gebäudes vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Gemeinsam mit dem Büro Dörr Architekten setzten sich Präsidium und Vorstand sowie Mitarbeiter:innen des Vereins an die Planung des Zukunftskonzepts FT-Sportpark. Neben der Sanierung und Weiterentwicklung des Burdahallenkomplexes, wurde insbesondere auch ein Hauptaugenmerk auf die Freiflächen des Sportparks gelegt. Hierfür übernahm die Planung das Landschaftsarchitekturbüro freisign aus Freiburg Waldsee.

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